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Findet der suchende?

Ist die Suche sinnvoll? - Parship, Friendscout und Co. finden immer mehr Anklang, werben im Fernsehen und sind repräsentativ für das tiefsitzende Bedürfnis vieler Menschen: Die Einsamkeit aus dem eigenen Leben zu vertreiben. Zwar sind platonische Freundschaften ein wichtiger Bestandteil in unserem Alltag, doch erfüllen sie in der Regel nicht jedes Verlangen das wir hegen. Wer kennt es nicht, das Gefühl, das man hat, wenn man alleine ist und sich nach einer anderen Person sehnt, die einem Geborgenheit schenkt? Eine tiefsitzende Vorstellung, die uns durchaus wehleidig werden lassen kann, wenn sie nicht bedient wird, was mich wieder zur Einleitung führt. Wie sinnvoll ist die aktive Suche? Ist es für das eigene Gemüt angenehmer, auf den Zufall zu vertrauen und sich überraschen zu lassen, was das Umfeld bringt, oder aber ganz offen zu suchen und zu daten, um dann aber in den meisten Fällen doch ernüchtert zu werden? Sicher muss man unterscheiden, ob bereits Torschlusspanik ansteht, und man deshalb die letzte Chance nutzen will, doch noch Familie zu gründen (was mich nicht tangiert, weil ich davon noch ein gutes Stückchen entfernt bin), oder man ganz einfach das Bedürfnis nach Nähe hat. Die aktuelle Gesellschaft wird immer offener für gelegentliche Affären, Onenightstands oder Freundschaft-Plus. Sicher ist das ein Mittel, um rein sexuelle Verlangen zu befriedigen - doch macht das dauerhaft glücklich? Für mich persönlich halte ich es nicht für die richtige Lösung, weil es nicht die Vertrautheit mit sich bringt, die in einer vernünftigen Beziehung zustande kommt( kommen solllte). Sicher gibt es verschiedene Formen von Beziehungskonstellationen; Mono-,Polygamie oder -armorie, darüber habe ich mir noch nicht ausreichend Meinung bilden können, sicher kommt es dabei auf die beteiligten Individuen an, was passend ist. Doch finde ich es angenehm, zu wissen, dass man "eine" Person hat, auf die man emotional fixiert sein kann und anders herum. Aber zurück zum Thema, es ging ja um die Partnersuche: Ich halte es für wenig sinnvoll, permanent mit dem Bewusstsein zu leben, neue Leute als potentielle Partner zu betrachten, weil das auf Dauer ziemlich stressig sein dürfte. Wenn es das (noch nicht so fortgeschrittene) Alter erlaubt, sollte man sich einfach die Zeit nehmen und alles auf sich zukommen lassen, denn Zeit hat man dann, wenn man gefunden hat, wonach man "gesucht" hat, auf jeden Fall genug. Doch den Gedanken, den ich mir mache, ist folgender: Was ist, wenn uns all die spontanen sexuellen Geschichten für eine wirkliche Chance auf was langfristiges verschließen? Stellt man die Bedürfnisse um, wenn man feststellt, dass jemand wirklich in Frage kommt, und hört auf, sich alle Optionen offen halten zu wollen? Funktioniert das ganz automatisch? Eine Ungewissheit, die mich ab und zu erfasst, da ich zwar durchaus Spaß bei kleineren Geschichten habe, aber definitiv langfristig etwas tiefes suche, das mir eben diese anderen zwischenmenschlichen Interaktionen nicht geben können. Das Gefühl, gebraucht und gleichzeitig ergänzt zu werden.
18.8.15 16:38
 
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